Arthrose des Ellenbogengelenks (Cubitalarthrose)

multiple freie Gelenkkörper (G) im Ellenbogengelenk mit begleitender Schleimhautentzündung

Bei der Arthrose des Ellenbogengelenkes kommt es zu einer schmerzhaften Bewegungseinschränkung in Verbindung mit immer wieder auftretenden Gelenkergüssen. Es finden sich knöcherne Ausziehungen am Gelenk, freie Gelenkkörper sowie eine mehr oder weniger ausgeprägte Schleimhautentzündung.
Sollten die Beschwerden zu einer Beinträchtigung des betroffenen Armes führen, ist eine operative Sanierung indiziert.

Operationstechnik

Die o.g. Veränderungen können am schonendsten mit arthroskopischen, minimalinvasiven Techniken angegangen werden.
Über mehrere kleine Portale ist es möglich, den gesamten Gelenkraum problemfrei zu inspizieren. Entzündungen der Gelenkschleimhaut können so erkannt und entfernt werden. Freie Gelenkkörper sind ebenfalls mit einer kleinen Faßzange zu beseitigen. Bei Bewegungseinschränkungen werden knöcherne Vorsprünge und Ausziehungen mit einer kleinen Fräse abgetragen und der Knochen geglättet. Eine Besonderheit kann eine verdickte Schleimhautfalte (Plica humeroradialis) sein, die sich bei Bewegungen ins Gelenk einklemmt und Beschwerden verursacht. Diese wird bei entsprechendem Befund abgetragen.

Nachbehandlung

Eine Ruhigstellung in einem Verband ist in der Regel nicht notwendig. Ggf. erforderliche Physiotherapie wird am ersten postoperativen Tag begonnen. Arbeitsfähigkeit sollte nach ca. 2 Wochen bei leichten und nach 3-6 Wochen bei schweren körperlichen Tätigkeiten möglich sein.